Zusammenleben und Gesellschaft

Ulm bietet mehr als 127.500 Menschen eine Heimat. Dabei hat das gute Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung oder Religion, unterschiedlichen Alters, Geschlechts, sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung in einer vernetzten Welt und urbanen Stadtgesellschaft in Ulm Tradition und ist gesellschaftliche Realität. 1 Auch Internationalität hat einen hohen Stellenwert. Durch einen Anteil von 41 % der Bürgerinnen und Bürger Ulms mit internationalen Wurzeln, liegt der Fokus auf Internationalität und dem Zusammenleben von allen Menschen in ihrer Vielfalt. Dies spiegelt sich auch in den Zukunftsaufgaben wider (vgl. Kapitel 2). Ulm wächst als eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität in Deutschland und Europa. 2 Dabei kommen immer mehr verschiedene Einflüsse zusammen, die das gesellschaftliche Leben prägen. Aus diesem Grund sollen im Rahmen der dritten Zukunftsaufgabe „Ulm im Wandel“ digitale Lösungen gefunden werden, die Antworten auf die Kernfrage geben – nämlich, was die Stadtgesellschaft im 21. Jahrhundert zusammenhält. Dabei sind die zukünftigen Herausforderungen für unser gesellschaftliches Zusammenleben vielfältig und in weiten Teilen schwer vorhersehbar. Bereits in den vergangenen Jahren war die Entwicklung von einer hohen Dynamik und vielfältigen Einflussfaktoren von außen geprägt. Die demografischen, soziostrukturellen und gesellschaftlichen Veränderungen zeigen sich besonders dort, wo Menschen wohnen, arbeiten und zusammenleben – also in den Städten und den Quartieren. 3 Ziel soll hier sein, das Zusammenleben zu stärken und den sozialen Frieden zu fördern. Dabei soll eine „Stadt für Alle“ entstehen – eine Stadt, die eine gleichberechtigte Teilhabe an den Leistungen und Angeboten der Stadtgesellschaft ermöglicht, unabhängig von Geschlecht, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung, sozialer, kultureller oder religiöser Herkunft. 4 Diese Ziele innerhalb des Handlungsfelds ergeben sich auch aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) der Stadt und bauen darauf auf. Sie sind gleichzeitig konform mit den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, den Sustainable Development Goals (SDGs). 5 Insbesondere die Ziele Gesundheit und Wohlergehen, Geschlechtergerechtigkeit und weniger Ungleichheiten finden Berücksichtigung. Mit der Einrichtung des Sachgebiets Chancengerechtigkeit und Vielfalt bündelt die Stadt Ulm ihre Aktivitäten (Internationale Stadt, Frauenbüro, Inklusionsbeauftragte, Jugendabteilung) auf diesem Gebiet. 6 Darüber hinaus ist der quartiersbezogene Entwicklungsansatz (vgl. Handlungsfeld Städtebau, Gebäude und Wohnen) mit engem Schulterschluss zwischen Sozialplanung und Stadtplanung ein elementarer multidimensionaler Bestandteil. Die Abteilung Soziales leistet hier mit ihren Fachdiensten und Fachkoordinatorinnen und -koordinatoren einen wertvollen Beitrag. Unterstützungs-, Begegnungs- und Beteiligungsstrukturen werden übergreifend gesamtheitlich bedacht. 7

Herausforderungen

Eine der zentralen Herausforderungen ist die Herstellung von Chancengerechtigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger. Dies bezieht sich u. a. auf den Zugang zu Bildung, zu Betreuungs- und Förderangeboten, zur Verwaltung und zur Teilhabe am digitalen und analogen gesellschaftlichen und politischen Leben. Doch nicht alle Menschen in der Gesellschaft können durch die gleichen Mittel und Wege erreicht werden. Aufgrund verschiedener Lebenslagen, Erfahrungen und Situationen der Menschen leitet sich ab, dass unterschiedliche Personen auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliche Interessen haben und unterschiedliche Ziele erreichen wollen. 8 Das erhöht die Komplexität im gesellschaftlichen Zusammenleben.

Verstärkt wird diese Komplexität durch die Zunahme von digitalen Technologien im Alltag des gesellschaftlichen Lebens. Der unterschiedliche Zugang und unterschiedliche Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien steigern die Gefahr, dass die gleichberechtigte Teilhabe bestimmter Personengruppen am gesellschaftlichen Leben erschwert wird. Fehlende (digitale) Medien- und Technologiekompetenz führt zu reduzierter Urteils- und Handlungsfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger in diesem Bereich und eröffnet Räume für Abhängigkeiten. Die sogenannte „Digitale Kluft“ (Digital Divide) bezeichnet dabei die Kluft zwischen Menschen mit und ohne Möglichkeit, Informations- und Kommunikationstechnologien wie das Internet zu nutzen (mangels technischen Zugangs, Wissen, passenden Angeboten) 9. Das Problem hierbei ist: Je digitalisierter Gesellschaften funktionieren, desto benachteiligter sind jene, denen der Zugang (oder Fähigkeiten) zu digitalen Angeboten fehlt. Angebote in diesem Bereich müssen die unterschiedlichen vorhandenen Fähigkeiten berücksichtigen und zugeschnittene Angebote für die unterschiedlichen Zielgruppen bieten.

Zeitgleich ist es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unabdingbar, sich gerade auch im Internet an allgemeingültige Grundlagen der Kommunikation (Netiquette, z.B. der Universität Ulm 10 ) zu halten und im Umgang mit personenbezogenen Daten zu schulen. Durch den häufigen Verzicht auf Klarnamen und das damit verbundene Gefühl der Anonymität mangelt es häufig am höflichen Umgangston und am Schutz der eigenen persönlichen Daten. 11

Die Digitalisierung führt zu immer schnelleren bzw. kürzeren Veränderungszyklen. Von den Bürgerinnen und Bürgern wird immer mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gefordert. Angebote an die Bürgerschaft müssen, entsprechend des dynamischen Wandels, flexibel und schnell angepasst werden. Die geforderte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit kann insbesondere für Eltern zur Bürde werden. Ständige Verfügbarkeit, Flexibilität und Homeoffice lassen die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmen. Die Gefahr ist, dass die erhoffte Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht erreicht wird, sondern eine Entgrenzung der Arbeitszeit zulasten der Erholungszeiten stattfindet. 12

Eine der aktuellsten Herausforderungen stellt die Corona-Pandemie dar. Diese hat aktuell auch in der Ulmer Stadtgesellschaft wie unter einem Prisma gezeigt, wie sich soziale Unterschiede für Bürger*innen mit unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedarfslagen in der Krisensituation verschärfen und bereits vorhandene gesellschaftliche Ungleichheiten für verschiedene Zielgruppen weiter zunehmen. Um nur einige Aspekte zu nennen: In den sog. systemrelevanten Berufen findet sich ein hoher Anteil von Frauen und in einigen Bereichen, wie z.B. der Pflege oder in Krankenhäusern ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Frauen 13 , die derzeit in besonderem Maße den Gesundheitsrisiken durch das Virus ausgesetzt sind. Frauen insgesamt und Frauen mit Migrationshintergrund sind stärker von Arbeitslosigkeit (nicht nur infolge der Krise) bedroht, da sie häufiger in unfreiwilliger Teilzeit oder prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. Dazu gehört auch ein erhöhtes Armutsrisiko im Rentenalter. Ob im Gesundheitsschutz, sozialer Arbeit, Krankenhäusern, Pflege, Bildung oder auf dem Arbeitsmarkt: Um ein Auseinanderdriften der Gesellschaft zu verhindern, braucht es gerade jetzt vermehrt übergreifende Konzepte zur Sicherung einer gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen in den zentralen Lebensbereichen der Ulmer Stadtgesellschaft.

Sie verdeutlicht die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts für eine Gesellschaft. In Corona- und Post-Corona-Zeiten wird die Stärkung der sozialen Kohäsion ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität einer Stadt sein. Doch wie kann man den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und gleichzeitig, wenn nötig, physische Distanz wahren? Wie lässt sich das gesellschaftliche Zusammenleben so gestalten, dass Einwohner*innen geschützt und gleichzeitig nicht zu stark in ihren persönlichen Freiheiten beschnitten werden? Wie lassen sich Verwerfungen zwischen unterschiedlichen Meinungsgruppen verhindern? Und wie kann man die ungleiche Verteilung von Lasten durch fehlende Betreuungsmöglichkeiten, geringe Personalstände und Einkommensausfälle ausgleichen? Zielsetzung der Smart City Ulm ist es, resiliente Strukturen zu schaffen, um Pandemien bestmöglich zu bewältigen.

Ziele

Ziele im Handlungsfeld sehen vor, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner über einen gleichberechtigten Zugang zu Angeboten und Leistungen der Stadt verfügen. Im Fokus stehen ebenso, gemäß den Zukunftsaufgaben eines Ulm im Wandel (s. 2.2.1), die Stärkung des Miteinanders, der gesellschaftlichen Teilhabe der Bürgerschaft und der individuellen Entwicklung. Die Digitalisierung dient hier zum Aufbau nachhaltiger Strukturen, um Teilhabemöglichkeiten zu fördern und die digitale Kluft zu verringern. Dafür müssen Barrieren abgebaut und die Souveränität der Bürgerschaft gesteigert werden. Nach dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe ist der Aufbau digitaler Kompetenzen (Digital Literacy) – also die Fähigkeit, sich durch bzw. mit digitalen Medien zu informieren und zu kommunizieren – sowie ein vielfältiges Angebot für jede Zielgruppe notwendig. Das Verschwörhaus 14 ist auf diesem Gebiet bereits Vorreiter und bietet in zahlreichen offenen und frei zugänglichen Formaten Hilfestellungen für die Bürgerschaft an. Dieser communitybasierte Ansatz bringt Techies und Nerds – also digitale Pioniere – mit weniger technologieaffinen Menschen zusammen und sorgt für eine herausragende soziale Durchmischung. Dieser Ansatz soll weiter verstärkt und noch intensiver für die Bürgerschaft geöffnet werden. Darüber hinaus werden durch die Weiterbildungsangebote negative Effekte der Digitalisierung, wie beispielsweise der Digital Divide (die digitale Kluft) abgeschwächt mit dem Ergebnis einer digital mündigen Bürgerschaft. 15

Auch die Bürgerschaft engagiert sich querschnittsorientiert über bestehende Angebote der Verwaltung hinaus. In der „lokalen agenda ulm 21“ setzen sich Bürgerinnen und Bürger bereits gemeinsam für ein lebenswertes Ulm ein – im Sinne einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung. 16 Durch die neue Verknüpfung mit der Digitalisierung entsteht so eine aktive Bürgerschaft, die Nachhaltiges und Digitales verbindet und in gemeinsamer Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm bestehende und zukünftige Herausforderungen löst. Diese und weitere Initiativen und Vereine sollen weiter unterstützt und ausgebaut werden.

Zusätzliche Möglichkeiten, die eigenen Entwicklungschancen zu verbessern, bieten beispielsweise Vernetzung und Unterstützung in der Nachbarschaft (bspw. durch digitale Nachbarschaftsportale). Bürger:innen können hier über virtuelle Plattformen auf Angebote von lokalen Akteuren zugreifen und sich per App und/oder Homepage einbringen. Eine Stärkung der Selbsthilfe kann in Online-Beratungsformaten angeboten werden.

Digitale Formate und Angebote werden genutzt, um möglichst viele Zielgruppen niederschwellig zu erreichen. Bestehende Angebote können, je nach Möglichkeit, als Ausgangsbasis dienen, integriert bzw. erweitert oder parallel beibehalten werden. Das digitale Ehrenamt soll gefördert werden, um eine Brücke zwischen der analogen und digitalen Welt zu schaffen. 17 In Gestaltung und Ausführung sind Angebote und Vorhaben generationsübergreifend angelegt. Jung und Alt werden dabei unterstützt, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und Empathie für den anderen zu entwickeln. Das ausgewogene Verhältnis von digitalen und analogen Schnittstellen/Begegnungsflächen hilft dabei, dem Effekt einer Entfremdung entgegenzuwirken. Auch eine umgängliche Kommunikation (Netiquette) kann so erlernt und in die digitalen Medien übertragen werden. Eine App könnte spontan, wohnortsnah und niederschwellig Engagement vermitteln.

Sozialräumliche und gesamtstädtische Planungsprozesse sollen digitalisiert werden, um zukünftig frühzeitige Wirkungsnotwendigkeiten zu erkennen und sukzessive ungleiche Startbedingungen auszugleichen. Ein digitales Sozialmonitoring kann hier zur Vereinfachung und Optimierung beitragen.

Nicht nur die Bürgerschaft, auch innerhalb der Verwaltung soll die Digitalisierung verankert werden. Dafür wurde ein Kreativraum eröffnet, der den interdisziplinären Austausch fördert und Freiräume für neue Ideen schafft. 18 Hier sollen zukünftig über die digitale Beteiligungsplattform oder den Mängelmelder noch weitere Elemente erarbeitet werden, um die Stadtbewohner:innen in einen engeren Austausch mit der Verwaltung zu bringen. Beispielsweise sind inhaltliche Weiterentwicklungen geplant, nicht nur Beschwerden, sondern auch Ideen und Beteiligung der Bürgerschaft zu fördern – ganz im Sinne der Teilhabe.

Auch für wohnungslose Menschen bietet die Digitalisierung Verbesserungspotenziale. Beispielsweise dient das Ulmer Nest dazu, Menschen vor dem Erfrierungstod zu retten. Diese Notübernachtungsmöglichkeit schützt in kalten Nächten vor gesundheitlichen Schäden oder Tod durch Erfrierung. Es dient als Alternative zur Übernachtung im Freien und zum Schutz vor Wind, Kälte, Nässe und Schnee und wird durch moderne Technologien zu einem wartbaren Notfallinstrument. 19

Eine Plattform für gesellschaftliche und soziale Innovation kann Akteure vernetzen, den Nährboden für Projekte im Bereich soziales Engagement bereiten und Aktivitäten aus der Bürgerschaft für die Bürgerschaft unterstützen. Digitale Mittel werden genutzt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erhöhen (vgl. Arbeit 4.0). Online- Behördengänge reduzieren den organisatorischen Aufwand (z.B. Kitaportal, Familienbüro), digitale Beratungs- und Kommunikationsmöglichkeiten verkürzen Wege; mobiles Arbeiten und neue Arbeitsmodelle ermöglichen eine höhere Flexibilität und Verständnis für die Bedürfnisse von Familien mit Kindern.

Bewohner:innen, Besucher:innen, Tourist:innen und Menschen mit internationalem Hintergrund (Gäste oder Einwohner:innen) profitieren in der Smart City Ulm von der Mehrsprachigkeit relevanter Informationen und Angebote. Zudem werden sie durch digitale Mittel zur Teilhabe an der Stadtgesellschaft befähigt. Bei allen Maßnahmen wird darauf geachtet, dass die spezifischen Bedarfe nicht verwaschen werden, sondern die Vielfalt ganzheitlich bei der Planung und Durchführung zu berücksichtigen. Voraussetzung ist eine intensive Kooperation mit der Stadtverwaltung, aber auch mit allen Initiativen und Institutionen der Stadt. 20

In Summe führen diese Maßnahmen, gestützt durch die Digitalisierung, zu einer Stadt als „Gastgeberin für internationales Publikum, als dauerhafte Heimat und als Schutzraum für Flüchtlinge“. 21

Maßnahmen

Nummer

Titel

Beschreibung

01

Verschwörhaus

Das Verschwörhaus bietet in zahlreichen offenen und frei zugänglichen Formaten Hilfestellungen für die Bürgerschaft an und bringt digitale Pioniere mit weniger technologieaffinen Menschen zusammen, womit es für eine herausragende soziale Durchmischung sorgt

02

Verknüpfung der Digitalisierung mit Initiativen und Vereinen

Durch die Verknüpfung von Initiativen und Vereinen mit der Digitalisierung entsteht eine aktive Bürgerschaft, die Nachhaltiges und Digitales verbindet und in gemeinsamer Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm bestehende und zukünftige Herausforderungen löst.

03

Schulungs- und Weiterbildungskonzepte für Mitarbeitende

Aufbau von Schulungs- und Weiterbildungskonzepte für Mitarbeitende aus dem Gesundheits- und Pflegebereich, um die Potenziale der digitalen Transformation auszuschöpfen.

04

Digitale Nachbarschaftsportale

Mit digitalen Nachbarschaftsportalen können Bürger:innen auf Angebote von lokalen Akteuren zugreifen und sich selbst einbringen, was zur Vernetzung und Unterstützung in der Nachbarschaft führt.

05

Digitales Ehrenamt (inkl. App)

Digitale Ehrenämter ermöglichen eine Verbindung der analogen und digitalen Welt, sodass insbesondere Jung und Alt unterstützt werden, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und Empathie für den anderen zu entwickeln

06

Digitalisierung von sozialräumlichen und gesamtstädtischen Planungsprozesse mit digitalem Sozialmonitoring

Sozialräumliche und gesamtstädtische Planungsprozesse sollen digitalisiert werden, um zukünftig frühzeitige Wirkungsnotwendigkeiten zu erkennen und sukzessive ungleiche Startbedingungen auszugleichen. Ein digitales Sozialmonitoring kann hier zur Vereinfachung und Optimierung beitragen.

07

Kreativraum

Um die Digitalisierung auch innerhalb der Verwaltung zu verankern, wurde ein Kreativraum eröffnet, der den interdisziplinären Austausch fördert und Freiräume für neue Ideen schafft.

08

Ulmer Nest

Das Ulmer Nest dient dazu, Menschen vor dem Erfrierungstod oder gesundheitlichen Schäden durch Erfrierung zu retten.

09

Plattform für gesellschaftliche und soziale Innovation

Eine Plattform für gesellschaftliche und soziale Innovation kann Akteure vernetzen, den Nährboden für Projekte im Bereich soziales Engagement bereiten und Aktivitäten aus der Bürgerschaft für die Bürgerschaft unterstützen.

10

Verwaltungs-digitalisierung

Online-Behördengänge reduzieren den organisatorischen Aufwand, digitale Beratungs- und Kommunikationsmöglichkeiten verkürzen Wege und darüber hinaus ermöglichen mobiles Arbeiten und neue Arbeitsmodelle eine höhere Flexibilität.

11

Mehrsprachigkeit relevanter Informationen und Angebote

Die mehrsprachige Bereitstellung von relevanten Informationen und Angeboten trägt zum Abbau potenzieller Sprachbarrieren bei und ermöglicht somit Menschen mit internationalem Hintergrund die Teilhabe an der Stadtgesellschaft.


1

Stadt Ulm, 2019: Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Ulm (ISEK)

2

Stadt Ulm, Digitale Agenda, 2020: Broschüre Digitale Stadt Ulm, S. 17

3

Stadt Ulm, Iris Mann, Sept. 2019: Bericht Bildung und Soziales

4

Stadt Ulm, FB Bildung und Soziales, Okt. 2018: Ulm inklusiv

5

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174

6

GD 319-20, 2020: Diversityentwicklung in Ulm - Team „Chancengerechtigkeit und Vielfalt

7

GD 339-19, 2019: Rahmendrucksache zum raumbezogenen Engagement der Abteilung Soziales in den Sozialräumen und in den Quartieren

8

https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/zukunftsanalyse-nach-jane-loevinger-weg-vom-leistungsideal-a-1248816.html

9

https://commumo.com/dt_portfolios/digitale-kluft-digital-divide/

10

https://www.uni-ulm.de/fileadmin/website_uni_ulm/jubilaeum50/Aktuelles/Netiquette.pdf

11

https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren

12

https://www.aok-bv.de/presse/pressemitteilungen/2019/index_22652.html

13

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Gesundheitspersonal/_inhalt.html

14

Laufzeit verlängert nach GD 234-20 vom 08.10.2020

15

Angebote unter: https://verschwoerhaus.de/das-verschwoerhaus/

16

https://www.ulm-agenda21.de/

17

Stadt Ulm, Digitale Agenda, 2020: Broschüre Digitale Stadt Ulm, S. 23

18

https://www.ulm.de/aktuelle-meldungen/zda/archiv/zs_2005_eroeffnung_kreativraum

19

Stadt Ulm, Digitale Agenda, 2020: Broschüre Digitale Stadt Ulm, S. 55

20

Stadt Ulm, 2019: Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Ulm (ISEK), S. 121

21

Vgl. Konzept Ulm: internationale Stadt, Stadt Ulm, S.9